Ursprung:
Im Jahrzeitenbuch von Tuggen, 1446 bis 1490 wird mit Moritz Spiess erstmals in Tuggen das Geschlecht Spiess erwähnt.
Eine weitere Nennung ist Kaspar Spiess, der 1544 das Landrecht der March erworben hat.
Die Ahnentafel Spiess beginnt aber erst mit Heinrich Spiess, der 1634 als Genossenvogt erwähnt wird und 1647 verstorben ist.
Bürger:
Die Spiess sind Genossen der Gemeindekooperation und nebst den Geschlechtern Janser, Pfister, Huber und Näf Bürger der Genossame Tuggen. Sowohl in den Gremien der Gemeinde wie auch der Genossame waren die Spiess bis in die Neuzeit anzutreffen.
Lebensraum:
Die Spiess galten innerhalb der March eher als sesshafte Bürger. Es sind wohl einige Auswanderungen nach Amerika dokumentiert. Zudem zog es im 19.Jahrhundert einige Familien gegen Osten nach Preussen, Polen etc. wo sie sich oft als Käser betätigten.
Öffentlichkeit:
Einige Vertreter der Familie Spiess konnten sich einen höheren sozialen Status erarbeiten. (z.B. Johannes Spiess 1648-1686 als Senator, Jakob Martin Spiess, 1751-1807 als Kanonikus der Diözese Konstanz oder August Spiess 1870-1945 als Ratsherr). Der ganz grosse "Wurf" ist aber ausgeblieben.
Erfreulicherweise sind aber auch keine grossen Deliquenten und Verbrecher bekannt.
Die heutige Generation Spiess darf also mit einem gewissen Stolz auf ihre Vorfahren schauen.
Letzte Änderung: 28. April 2026
